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        <title>Ein Denkmal kippen ist noch keine Aufarbeitung.</title>
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        <description>Wenn die Stadt Wien ihre Vergangenheit wirklich aufarbeiten will, muss sie sich auch fragen, wem sie im öffentlichen Raum weiter Platz, Größe und Bedeutung gibt. Karl Lueger war ein Politiker, der für antisemitische Hetze bekannt war. Und trotzdem soll er weiter monumental im Stadtraum stehen: künftig 3,5 Grad schiefer und mit neuer Infotafel, aber immer noch 20 Meter hoch auf einem Platz, der nach ihm benannt ist. Erinnerungspolitik darf nicht dort stehen bleiben, wo Täter weiter im Zentrum stehen und Betroffene seit Jahren sagen, dass genau das das Problem ist. Wien hat längst gezeigt, dass Umbenennungen möglich sind. Die Frage ist also nicht, ob Veränderung geht, sondern warum sie hier nicht konsequent umgesetzt wird. Mehr Journalismus mit Haltung von MOMENT.at: https://moment.at</description>
        <lastBuildDate>Sun, 14 Jun 2026 14:48:21 GMT</lastBuildDate>
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